Leuchten mit fest eingebauten LED-Leuchtmittel

Immer mehr Leuchten werden mit fest eingebauten LED-Leuchtmittel verkauft. Das heißt man kann nicht einfach die Lampe austauschen, wenn sie einmal defekt sein sollte. In so einem Fall müsste also die komplette Lichtquelle ersetzt werden. Besser ist es eine Leuchte mit auswechselbaren LED-Lampen zu kaufen. Aber nicht in allen Fällen ist das möglich.

LED-Leuchten halten Jahrzehnte lang

Die gute Nachricht, die fest verbauten Leuchtdioden haben meist eine Lebensdauer von 20.000 bis 30.000 Stunden. Bei einer durchschnittlichen Brenndauer von 1.000 Stunden im Jahr, hält so eine Lichtquelle demnach 20 bis 30 Jahre. Je nach Einsatzort kann die Betriebszeit natürlich auch deutlich länger, aber auch kürzer sein. Eine Leuchte die rund um die Uhr brennt, kann dann auch schon nach gut zwei Jahren ihre Lebensende erreicht haben. Außerdem hat man keine Garantie, dass die Leuchtmittel wirklich so lange halten. Häufige Schaltvorgänge verkürzen die Lebenszeit zusätzlich.

LED Fluter oder Flutlicht

* LED Fluter

Ein Beispiel für Leuchten mit fest verbauten LED-Leuchtmittel ist der Fluter, auch Flutlicht genannt. Diese Fluter werden von Hausbesitzern gerne im Außenbereich eingesetzt, wo sie Wege oder die Außenanlage ausleuchten. In den Flutern sind extrem helle Leuchtdioden, mit einer Leistung bis zu 100 Watt, fest verlötet. Es gibt auch Flutlichter mit noch höheren Leistungen, diese sind dann meist mit mehreren Leuchtdioden bestückt.

LED Fluter gibt es nicht mit wechselbaren LED-Leuchtmitteln. Da die Lebensdauer aber meist mit 50.000 bis 60.000 Stunden angegeben wird, ist ein Wechsel wohl erst nach Jahrzehnten fällig.

Decken- oder Wandleuchten

Decken- oder Wandleuchten werden immer häufiger mit fest verbauten Leuchtdioden angeboten. Dadurch ist es möglich auch sehr flache Lichtquellen zu bauen, die nur wenig von Wand und Decke abstehen. Oftmals werden hier auch mehrere Leuchtdioden verbaut, um eine gleichmäßige Ausleuchtung zu erreichen. Sehr beliebt sind auch Deckenleuchten mit Farbwechsler. Mit Hilfe einer Fernbedienung lassen sich alle möglichen Farben, oder Farb-Programme einstellen.

Der Nachteil besteht darin, dass bei einem Defekt die komplette Lichtquelle ersetzt werden muss. Alternativ kauft man sich eine normale Decken- oder Wandleuchte mit eingebauten Fassungen. Diese bestückt man dann mit passenden LED-Lampen, es gibt sogar welche mit eingebauten Farbwechsler nebst Fernbedienung. In der Regel kommt diese Kombination deutlich günstiger und die Lampen können bei Bedarf gewechselt werden.

Designlampen

* LED Designlampe

Ein anderes Beispiel sind Designlampen, mit fest eingebauten Leuchtdioden. So können Leuchten mit den abstraktesten Formen realisiert werden. Designlampen gibt es in den unterschiedlichsten Bauformen, wie zum Beispiel Tisch-, Steh-, Wand- oder Deckenleuchten. Vor allem bei hochpreisigen Designleuchten wäre es ärgerlich, wenn die Leuchtdioden defekt gehen. Daher besser schon beim Kauf darauf achten, dass die Leuchtmittel ersetzt werden können.

Fest verbaute Leuchtdioden ersetzen

In Elektronik-Geschäften, oder bei Online-Versendern, kann man auch die einzelnen Leuchtdioden käuflich erwerben. Dafür muss man aber genau wissen, welcher LED-Typ benötigt wird. Bei falscher Versorgungsspannung, oder zu hoher Leistungsaufnahme, könnte die Elektronik der Leuchte zerstört werden, oder die Lampe leuchtet einfach nicht. Auch die Baugrößen sind unterschiedlich, nicht jede Leuchtdiode passt in jede Leuchte. Der Umbau sollte nur von fachkundigen Personen durchgeführt werden, meist sind auch Lötarbeiten nötig.

 

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