Sternenhimmel selbst bauen

Mit LED-Glasfasern lässt sich sehr einfach ein Sternenhimmel selbst bauen. Wenn man gerade vor hat eine abgehängte Decke mit Einbauleuchten zu realisieren, kann man gleich zusätzlich LED-Glasfasern mit einbauen. Ansonsten baut man die Glasfasern in eine Holzplatte ein, die man an die Decke hängt. Die zahlreichen Leuchtpunkte wirken am besten bei Dunkelheit. Da vermitteln sie den Eindruck eines abendlichen Sternenhimmels.

LED-Glasfasern in Holzplatte einbauen

Am einfachsten lassen sich die Glasfasern in eine Holzplatte einbauen. Dafür reicht eine einfache unbeschichtete Spanplatte. Bei beschichteten Holzplatten besteht die Gefahr, dass beim Bohren der Kunststoff abplatzt. Für eine bessere Optik kann man das rohe Holz nachträglich lackieren. Die Größe der Platte richtet sich nach der Anzahl der Glasfasern, sowie der Länge der einzelnen Fasern. Wenn die Glasfasern z.B. nur 2 Meter lang sind, kann man sie auf maximal 4 Meter Durchmesser kreisförmig verteilen.

Holzplatte für Sternenhimmel zuschneiden

Sternenhimmel Man kann sich eine Spanplatte in gewünschter Größe im Baumarkt zuschneiden lassen. Sie kann rechteckig, oder auch quadratisch sein. In meinem Fall ließ ich eine 16mm Spanplatte quadratisch, mit einer Seitenlänge von 1,10m zuschneiden. Aus dieser habe ich dann mit Hilfe einer Stichsäge eine kreisrunde Scheibe ausgesägt. Dafür muss man erst exakt die Mitte markieren, indem man die jeweils diagonal gegenüberliegenden Ecken, mit einer Linie verbindet. Der Kreuzungspunkt beider Linien ergibt den Mittelpunkt.

Hier schlägt man einen Nagel ein und bindet eine Schnur darum. An das andere Ende der Schnur einen Bleistift, im Abstand des halben Kreisdurchmessers, befestigen. Den Bleistift senkrecht auf Spannung halten und ringsherum einen Kreis aufzeichnen. Diesen Kreis jetzt mit der Stichsäge aussägen. Dabei ist darauf zu achten, dass man immer exakt entlang der Linie sägt.

Montage der Lichtfasern

* LED-Glasfaser Set

Mein Sternenhimmel Bausatz bestand aus einem Lichtgenerator, an dem 150 Glasfasern angebracht wurden. Dafür war die knapp 1 Quadratmeter große Fläche ausreichend, zumal ab und zu mehrere Fasern zu einem Stern zusammengefasst wurden. Zuerst den Lichtgenerator auf der Scheibe befestigen. In die Spanplatte unregelmäßig verteilt dünne Löcher bohren, so dass eine Glasfaser gerade durchpasst. Vereinzelt habe ich auch breitere Löcher gebohrt, durch die ich mehrere Glasfasern gesteckt habe. So erhält man größere und hellere Sterne. Die Glasfasern so weit durchziehen, dass auf der Rückseite die Fasern nicht unnötig überstehen, aber auch nicht geknickt werden.

Jetzt die Glasfasern auf der Rückseite der Holzplatte mit einem Sprühkleber fixieren. Wenn der Kleber getrocknet ist, kann man die Vorderseite der Spanplatte mit Sprühlack verschönern. Ich habe mich dabei für matt schwarzen Lack entschieden. Vor dem Lackieren kann man die Glasfasern kürzen, damit man sich etwas leichter tut. Allerdings noch nicht auf die endgültige Länge kürzen, sonst würde die Farbe das Licht dämpfen. Erst nachdem die Farbe trocken ist, die Fasern kurz über der Platte abschneiden.

Sternenhimmel an der Decke aufhängen

Sternenhimmel Den fertigen Sternenhimmel kann man jetzt an der Zimmerdecke aufhängen. Ich habe dafür vier 8mm Löcher in die Decke gebohrt und Dübel hineingesteckt. In die Dübel wurden vier Hacken gedreht. An den gleichen Positionen der Hacken, wurden 10cm lange Kettenstücke auf der Holzplatte befestigt. Die Enden der Ketten nun einfach in die Hacken einhängen. Vom Lichtgenerator und den Glasfasern sollte dann nichts mehr zu sehen sein. Das 12 Volt Anschlusskabel habe ich in einem Kabelkanal verlegt, der schon vorhanden war. Darin liegt das HDMI-Kabel, das zum Beamer führt.

Mein LED-Sternenhimmel befindet sich vor der Beamer-Leinwand. Wenn wir Star-Wars Filme anschauen, sorgen die Sterne für einen besonders schönen Effekt. Aber auch sonst, wenn nur Stimmungslichter eingeschaltet sind, macht sich der Sternenhimmel gut. Der Stromverbrauch liegt mit nur 3 Watt sehr niedrig.

 

 

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